Immer wieder werde ich nach meiner Morgenroutine gefragt und ich teile sie gern mit dir. Eine Sache ist mir dabei aber super wichtig: Es gibt keine perfekte und schon gar nicht „die Eine“ Morgenroutine. Eine Morgenroutine soll aus meiner Sicht deine Bedürfnisse stillen und dich dabei unterstützen deine Ziele zu erreichen. Mal ganz unabhängig davon, dass sie dich optimal auf den Tag vorbereiten soll. Das ist meine Definition einer passenden Morgenroutine. Achja und auch wichtig: ich passe sie immer wieder an – auf situationale Faktoren, wozu auch körperliche und emotionale Aspekte gehören, aber eben auch Dinge wie Aufenthaltsort und äußere Faktoren wie Wettereinflüsse.
So jetzt aber zu meiner aktuellen Morgenroutine.
noch im Bett:
Atemübungen – tiefe Bauchatmung sowie atemtherapeutische Übungen im Hinblick auf mein Asthma sowie meine überwiegend sitzende Tätigkeit. Im Vordergrund stehen Öffnung des Brustkorbs, Mobilität und Kräftigung der Atemhilfsmuskulatur. Dadurch hab ich deutlich weniger Intercostalschmerzen. In Kombination mit Ernährungsmedizin habe ich zudem seit drei Jahren keine Asthmaanfälle gehabt.
Dehnungsübungen für Brustmuskulatur, Hals-, Schulter- und Nackbereich. Teilweise im Liegen, teilweise im Sitzen.
Diese kombiniere ich mit Mobilisierungs- und Kräftigungsübungen für Rücken und Rumpf.
Während dieses etwa 20-minütigen Aufwachprogramm läuft Frequenzmusik im Hintergrund und ich stelle Timer.
Danach mache ich im Sitzen im Bett eingekuschelt in meine Bettdecke noch eine Meditation, in der es um mein Money Higher Self und meine Zukunftsversion meiner Selbst geht.
Direkt nach dem Aufstehen putze ich zähne und trinke zwei Gläser Wasser. Wichtig: erst Zähne putzen, weil sich über Nacht im Mund Bakterien ansammeln. Gurgeln mit Salzwasser bis in den Rachen wäre noch besser. Mal gucken, wann ich das integriere. Denn das ist wichtig: deine Morgenroutine soll keinen Stress erzeugen! Sie soll dein Nervensystem auf Regulierung konditionieren, sodass du gut gestärkt, klar, fokussiert in den Tag starten kannst. Alles Andere ist Drill.
Naja und dann normales Badezimmerprogramm. Zudem, wenn ich Haare gewaschen habe, Nervensystemtraining unter der Dusche. Ich habe ein Wassertraume und trainiere unterschiedliche Dinge seit etwa 2-3 Jahren. Erste große Erfolge hab ich schon verzeichnet – wie etwa Wasser über Gesicht und Ohren laufen lassen zu können und genau das trainiere ich weiter, damit es für mein Nervensystem total bekannt und normal ist und nicht mehr als Gefahr bewertet wird.
Danach mache ich unregelmäßig noch drei Yogaübungen – Kriegerin, stehendes Dreieck und Baum für Ausrichtung, Klarheit und Fokus.
Und dann geht´s an die Arbeit. Frühstücken tue ich erst später.
Teil mal gern in den Kommentaren:
- Wie sieht deine Morgenroutine aus?
- Was würdest du dir wünschen, wie du in den Tag starten könntest?
- Was bräuchte es dafür?
- Was waren für dich inspirierende Aspekte, die du vielleicht integrieren oder zumindest mal ausprobieren willst?
Freu mich auf deine Kommentare!
Herzliche Grüße, Miriam





