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Fokus halten und Selbstwert steigern (Fragen-Aktion)

Diese Frage von Julia ist auch großartig. Julia schreibt, ich weiß, was ich tun muss. Ich kann Prioritäten setzen.

Warum verliere ich dennoch den Fokus? Welche Fragen kann ich mir stellen, um das herauszufinden? Und was kann mir aus deiner Sicht helfen, meinen Selbstwert zu steigern? 

Wenn du den Artikel lieber hören möchtest, nutz gern die Audiospur:

Inhaltsverzeichnis

Frage von Julia

Thema Selbstwert

So, first of all. Wer „zur Hölle“ hat dir gesagt, dass du seinen Selbstwert steigern müsstest? Wer hat dir beigebracht, dass dein Selbstwert weniger als 100 Prozent sein kann? 

Was wäre, wenn du ab heute davon überzeugt bist, dass dein Selbstwert einsame Spitze ist? 

Und ich bin mir sicher, dass allein dieser Perspektivwechsel schon etwas verändern wird. Natürlich gibt es ganz viele Coaching-Methoden, die selbstwertbestärkend sind. Auf jeden Fall. Das ist auch etwas, wo man super, super gut mit arbeiten kann. Zum Beispiel, indem man sich bewusst vor Augen führt, welche Fähigkeiten, welche Ressourcen man hat.

Und dafür tatsächlich auch eine Dankbarkeitspraxis etabliert, also beispielsweise wirklich täglich sich bewusst zu machen, wofür man sich, wofür du dir im Expliziten dankst, dass du so bist oder so gehandelt hast. Beispiel, ich bin dankbar dafür, jeden Morgen meine Dehnungsübungen zu machen und so meinem Körper etwas Gutes zu tun. Ich bin dankbar dafür, jeden Tag die Inner Work zu machen, die mich an diesen Punkt in meinem Leben gebracht hat. Ich bin dankbar dafür, mir heute richtig leckeres, frisches Essen gekocht zu haben. Und so weiter und so fort.

Also wirklich eine Dankbarkeitsroutine für dich selbst und mal nicht, ich bin dankbar für das Dach über meinem Himmel. Ich bin dankbar für meine Kinder. Ich bin dankbar für meinen tollen Partner. Ich bin dankbar, dass meine Eltern mich gezeugt haben und ich auf dieser Welt bin. Und so weiter und so fort. [Anmerkung: das ist alles großartig! Aber hier geht es um eine andere Perspektive.] Also wirklich mal, wofür bist du dir ganz explizit dankbar? Und dann kann man das Ganze noch ein bisschen weiter ausführen, zum Beispiel auch, indem man mit dem Zukunfts-Ich arbeitet.

Das machen wir auch in der Membership go for it! regelmäßig, um eine andere Perspektive da rein zu bekommen. Da kann man dann nochmal unterschiedliche Dankbarkeitsroutinen etablieren. Stolz ist auch eine Sache. Ich übe mit den Frauen in meinen Räumen, dass sie stolz sind auf sich selbst und dass sie diesen Stolz auch formulieren. Ich bin richtig stolz darauf, trotz jeglicher Risiken, mich selbstständig gemacht zu haben. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Schritt und ich bin stolz darauf, was ich bereits jetzt aufgebaut habe. Ich bin stolz darauf, für euch Räume zu schaffen und zu halten, in denen ihr wachsen könnt, in denen ihr euch erinnern könnt, wer ihr seid, in denen ihr erkennt, was für ein großes Potenzial, aber auch welche Macht in euch wohnt, ohne davor weiterhin Angst zu haben. Und so weiter und so fort.

Das ist übrigens auch etwas, was ich den Frauen regelmäßig sage, nämlich – Beispiel aus meinem 1:1 Coaching – mich erreichte heute eine WhatsApp-Nachricht, also tagaktuell, wo eine meiner Kundinnen berichtet, wie unfassbar stolz sie auf sich selber ist, eine Situation ganz anders gehändelt zu haben, als sie das bisher getan hat. Das ist etwas, was sie seit Jahrzehnten genervt hat und woran wir jetzt in den letzten, ich würde mal sagen, zwei, drei Monaten gearbeitet haben und in diesem Monat noch mal ganz, ganz intensiv. Und sie hat es einfach gehändelt.

Easy. Und sie ist unfassbar stolz auf sich und sie ist dankbar. Sie ist dankbar für die Arbeit, die sie gemacht hat.

Und das, was ich mache in dem Moment, natürlich schicke ich eine WhatsApp, weil ich unglaublich stolz auf sie bin, weil ich weiß, wie viel innere Arbeit darin gesteckt hat, all dem Schmerz zu begegnen, der zwischen ihr und dieser neuen Version von sich selbst gestanden hat, die zwar in ihr bereits angelegt war, die aber nicht gelebt werden konnte. Und ich bin stolz auf sie, dass sie diese Identitätsarbeit gemacht hat, um in ihrem Alltag einen spürbaren Unterschied zu machen. So.

Und was sie gesagt hat, ist, sie hat viel mehr Selbstvertrauen, obwohl sie gar nicht am Selbstvertrauen mit mir gearbeitet hat. Sie liebt, respektiert und akzeptiert sich voll und ganz, hat letztens eine andere Kundin gesagt, obwohl sie gar nicht mit mir an ihrem Selbstwert gearbeitet hat. Das ist der zweite Tipp, den ich dir geben möchte.

So häufig denken wir, dass wir sehr fokussiert an einer Sache arbeiten müssen, um sie zu erreichen. In der Inner Work, die übrigens Daily Work ist, habe ich jetzt über Jahre die Erfahrung gemacht, dass sich etwas, was jemand erreichen möchte, etwas, was eine Frau erreichen möchte, häufig einstellt, wenn wir an ganz anderen Dingen arbeiten. Das heißt, wir konzentrieren uns gar nicht so stark auf das Ziel, sondern sie formuliert das Ziel und wir gehen den Weg.

Und auf dem Weg, in dem sie sich vorstellt, am Ziel bereits angekommen zu sein, macht sie die Entwicklung, die zum Ziel führt. Und das Ziel ist am Ende vollkommen egal, weil das, was auf dem Weg passiert ist, das hat die Erfahrung gesetzt, die es gebraucht hat, um das zu erreichen, was sie sich gewünscht hat. Und das passiert häufig dadurch, das nennt man in der Psychologie korrigierende Resonanzerfahrungen, die wir brauchen, um von etwas anderem überzeugt zu sein.

Das heißt, du kannst dir hier auch noch mal die Frage stellen, ich habe du anfangs schon mal so eingeleitet, so ähnlich, wer hat dir eigentlich beigebracht, dass du einen geringen Selbstwert hast? Und wer hat dir beigebracht, dass du den steigern müsstest? Wie gesagt, ich wiederhole es noch mal, dein Wert ist immer bei 100 Prozent und es ist und das schärfe ich an dieser Stelle noch mal, es ist nur eine Frage der Perspektive auf dich selbst. Und häufig ist die Perspektive auf uns selbst, das sogenannte Selbstbild, maßgeblich vom Außen geprägt. Das heißt, ich vermute, dass dein Selbstbild, nämlich einen geringen Selbstwert zu haben und deinen Selbstwert steigern zu müssen, eigentlich das Fremdbild anderer von dir ist und gar nicht dein eigenes.

Die Frage, die sich mir also stellt, ist, was braucht es, um dieses Fremdbild loszulassen? Was braucht es, um in deine volle Kraft zu kommen? Und das kannst nur du beantworten. Ich kann dich und ich will dich auch und ich tue das jetzt hiermit auch unheimlich gerne einladen in die Membership go for it, weil ich mir sehr gut vorstellen kann, dass das dein Place to be ist. Es sei denn, du möchtest super individuell und exklusiv mit mir im 1:1 arbeiten, dann können wir sehr gerne auch darüber sprechen.

So und dann gibt es im Prinzip vier Fragen. Drei Fragen und eine Anschlussfrage, die du dir stellen kannst. Und damit schließe ich an dieser Stelle den Blogbeitrag.

  • Was denkst du über deinen Selbstwert? 
  • Welche Gefühle fühlst du, wenn du diesen Gedanken hörst? Zum Beispiel ist es Angst oder Freude oder Trauer oder Enttäuschung? 
  • Wo spürst du das im Körper? 
  • Und zu welchem Verhalten hat es aktuell geführt? 

Und das, was sich dann anschließt, ist tatsächlich die Überlegung, wie würdest du dich denn gerne fühlen? Was würdest du gerne über dich denken? Und das ist die Arbeit, die wir gemeinsam machen. Also, herzlich willkommen, wenn du willst, fühl dich herzlich eingeladen in die Membership oder aber auch ins 1:1 Coaching zu kommen. Und das Thema Selbstwert für dich auf ein absolutes Next Level zu heben.

Ich würde mich wahnsinnig freuen, weil du bist, wie gesagt, nicht die Erste, mit der ich am Thema Selbstwert arbeite, unabhängig davon, ob mit direktem Fokus oder nicht.

Thema Fokus

Du hattest noch ein anderes Thema und das war, ich weiß, was ich tun muss. Ich kann Prioritäten setzen, warum verliere ich dennoch den Fokus? Ich habe drei Worte betont und es sind müssen, können und Fokus.

Etwas tun zu müssen impliziert für mich schon mal die mögliche Hypothese von, ich weiß, dass ich das eigentlich tun muss, aber ich habe eigentlich gar keinen Bock drauf und deswegen finde ich, irgendwelche Vermeidungsstrategien das auch nicht zu tun. Das könnte eine Antwort darauf sein, weshalb du den Fokus verlierst. Dafür spricht auch, dass du, und ich ergänze mal ein paar Worte, zwar Prioritäten setzen kannst, aber trotzdem den Fokus verlierst.

Es geht nicht ums Können, es geht in der Regel ums Wollen und das Wollen basiert auf so vielem mehr. Es basiert auf Werten, es basiert auf Bedürfnissen, es basiert auf Zielen, es basiert auf Freude, es basiert auf der Beurteilung von Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit. Da spielt einfach eine ganze, ganze Menge rein.

Und das ist das, worum es in der Membership go for it geht, herauszufinden, was zwischen dir und etwas, was du gerne machen möchtest, steht, was dich limitiert, und diese Limitierungen dann aufzulösen und die Person zu werden, die du gerne werden wollen würdest, um die Gefühle fühlen zu können, von denen du glaubst, du würdest sie dann fühlen und im Körper dich so zu spüren, wie du dich dann spüren würdest, um das Verhalten zu zeigen, was du gerne zeigen wollen würdest, hier den Fokus zu setzen. Schon mal ein ganz schöner Ritt, ne? Ich würde auf jeden Fall mit dir auch tatsächlich arbeiten, und zwar mit der identitätsorientierten Arbeit des Alter-Egos. Eine super gute Methode, um zu überlegen, wer wärst du denn, wenn du diesen Fokus halten würdest? Und das ist tatsächlich immer eine super, super spannende Arbeit, die häufig auch noch mal zu Tage trägt, dass dort beispielsweise Ängste sind, Ängste vor Ablehnung, Ängste vor Ausstoßung, Ängste vor Ausgelachtwerden.

Genau, das kann ich mir an der Stelle einfach auch noch mal richtig, richtig gut vorstellen. Das war jetzt alles innere Arbeit tatsächlich, weil ich bei dir keine Management-Komponente ganz hart sehe, weil, wenn du sagst, du kennst deine Aufgaben, du kannst Prioritäten setzen und verlierst trotzdem deinen Fokus, dann liegt es aus meiner Sicht seltenst auf der Management-Ebene, so dass ich wahrscheinlich mit dir erst mal gucken würde, was tust du denn, um Fokus zu halten? Und vor allem auch die Frage, was denkst du denn, was es bedeutet, Fokus zu halten? Und was hindert dich daran? Wenn wir mit der Inner Work an einem Punkt sind, wo alles klar ist, bin ich mir hundertprozentig sicher, gelingt dir auch der Fokus. Und falls es dann noch eine Management-Komponente braucht, ja, dann ist, also das Management ist am Ende easy.

So, liebe Julia, ich danke dir herzlich für diese Frage und für den Mut, dich damit zu zeigen und ich finde, es ist eine richtig, richtig tolle Frage für ganz viele Frauen.

An alle, die ihr das da jetzt draußen lest in meinem Blog, schreibt mir gerne in die Kommentare, was für Erkenntnisse habt ihr? Was war für euch jetzt komplett neu als Perspektive? Was nehmt ihr mit und was verändert es vielleicht auch schon in euch? 

Denn das ist, wofür ich hier bin. Ich sehe euch und ich shifte mit euch das, was euch abhält, in eure Kraft zu kommen, die Dinge zu tun, die ihr wirklich tun wollt, um euch genau das Leben zu erschaffen, was ihr erschaffen wollt. 

Mein Name ist Miriam

Ich begleite Frauen dabei ihre eigenen Themen in die Umsetzung zu bringen – egal, wie schwer es erscheint.

Meine mosa·IQ Erfolgsformel:

Mindset(arbeit) + LifeDesign + Management = Umsetzungserfolg

Wir lösen gedankliche Blockaden, entwickeln einen Lebensentwurf, der richtig Freude bereitet und setzen dann das Management drauf, was dafür hilfreich ist.

Die Gemeinsamkeit aller Frauen ist einfach: sie denken schnell, viel und meistens in komplexen Zusammenhängen. Sie sind überdurchschnittlich intelligent – unabhängig davon, ob sie es schon wissen oder nicht. 

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