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Hohe Intelligenz bei Frauen: Wie du sie erkennst und sie sich unbemerkt auf deine Umsetzung auswirkt

Im Januar durfte ich auf gleich zwei Kongressen sprechen. Der Women in Flow Kongress war einer davon. Auf beiden habe ich betont, dass wir es mit keiner Randgruppe, sondern mit 15% der Gesellschaft zu tun haben, wenn wir über hochintelligent sprechen. Problematisch dabei: viele wissen nichts von ihrer hohen Intelligenz und betrachten Verhaltensweisen und Eigenschaften wie Selbstzweifel, Imposter, Perfektionismus und hohes Sprechtempo als Schwächen oder Defizit. Damit will ich aufräumen und dir zeigen, wie du das als Superpower annehmen und kontinuierlich verändern kannst, wenn du willst.

Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Lesen.

Die Basis für diesen Blogbeitrag ist mein Beitrag aus dem Online-Kongress „Women in Flow“.
Falls du lieber liest, findest du unten auch das Transkript der Aufzeichnung.

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Inhaltsverzeichnis

Begrüßung und Vorstellung

Hallo zusammen und herzlich willkommen zum nächsten Gespräch. Diesmal mit Miriam. Hallo Miriam, schön, dass du dabei bist.

Guten Morgen Bettina, schön, dass ich hier sein kann. Ja, du hast ein hochspannendes Thema mitgebracht. Bevor wir da loslegen, magst du uns mal erzählen, wo bist du zu Hause, wo lebst du, dass wir so ein bisschen einordnen können, wo du herkommst? Ja, hinter Hamburg kommt ja für viele nichts mehr, wenn man Richtung Norden guckt.

Ich wohne in Schleswig-Holstein in der Nähe von Dänemark. Ah, super. Also so nördlich, was hier frischen Wind reinbringt, in unseren Online-Komplett, sehr schön.

Gucken wir mal, wie ich das aufmische. Hochintelligente Frauen, das ist ja das Thema, was du mitgebracht hast. Ja.

Der Mythos der Hochbegabung

Ja, die erste Frage, die bei mir so vor dir hochkommt, ist natürlich, welche Merkmale haben hochintelligente Frauen und natürlich auch, wie bist du zu diesem Thema gekommen? Das ist ja schon etwas außergewöhnlich. Ja, es gibt ja so diesen Mythos, ich sag mal Einserabitur, Nobelpreise, Musikwunderkinder. Das ist so ein bisschen die mediale Darstellung von einer hohen Intelligenz und damit fängt eigentlich tatsächlich auch schon das Problem an, weil sich darüber tatsächlich doch, sind wir mal ehrlich, die wenigsten damit identifizieren würden.

Da sagen wir doch eher, wenn wir dann hinterm Fernseher sitzen oder vorm Fernseher, boah, guck dir das mal an, das könnte ich nicht. Also so schlau bin ich im Leben nicht. Und das ist sozusagen schon ein Teil des Problems, dass Frauen häufig gar nicht unbedingt, ja, sich als hochintelligent einschätzen, wenn sie nicht als Kind schon entdeckt worden sind.

Miriams persönliche Geschichte: Spätentdeckte Hochbegabung

Ich selber hätte entdeckt werden können, wenn die Menschen, die die Auffälligkeiten, wie zum Beispiel schnelles Sprechen, schnelle, hohe Auffassungsgabe, oft aber auch tatsächlich in den Rückzug zu gehen, als das erkannt hätten, was es gewesen ist. Aber Fakt ist, ich bin mit 35 und zur Einordnung, ich bin jetzt 42, mit 35 spät entdeckt, hochbegabt diagnostiziert worden. Nachdem ich zehn Jahre die Entscheidung nicht hab treffen können, ob ich mich traue, den Test zu machen oder nicht.

Und auch das ist tatsächlich typisch weiblich hochintelligent, weil, erschreckende Zahl an dieser Stelle, es werden immer noch doppelt bis dreifach so viele Jungs im Bildungssystem als hochintelligent erkannt im Vergleich zu Mädchen. Und Mädchen immer noch, und das tut mir in der Seele weh, immer noch als fleißig und strebsam und aufmerksam, sozusagen abgestempelt. Da muss ich gleich an meine Schulzeit denken, da war das genau so.

Ich denke auch, dass viele Zuschauerinnen das aus ihrer Geschichte kennen, oder vielleicht auch von den Kindern, Enkelinnen, Bekanntenkreis. Das ist ja oft so, dass man da gar nicht drüber nachdenkt. Und du hast eben schon so schön gesagt, oft denken wir so an den Nobelpreis, an was ganz Besonderes.

Alltägliche Merkmale hoher Intelligenz

Ist das wirklich so? Auch deine Wahrnehmung? Oder was ist so in der Praxis? Was sind denn so die Probleme? Woran erkenne ich das? Also in den Medien, egal was für Dokumentationen ich mir bislang angeguckt habe, also falls das jetzt jemand sieht und sagt, es gibt total tolle Dokumentationen, wo der durchschnittliche hochintelligente Mensch dargestellt wird, her damit. Aber das, was ich bislang gesehen habe, ist tatsächlich die Darstellung von Höchste Begabung und Inselbegabung. Und das, was wir Coaches, Beraterinnen, Trainerinnen, Therapeutinnen, die hohe Intelligenz im Alltag sehen, sehen wir vor allem so Phänomene wie, und jetzt nicht wundern, das ist sehr alltäglich, sich zu verzetteln, das Gefühl, keine Zeit zu haben, perfektionistisch zu sein, große Selbstzweifel zu haben, immer so, kann ich das schon, schaffe ich das, soll ich nicht mehr, aber noch eine Fortbildung machen, nee.

Und ich kann das Beförderungsangebot noch nicht annehmen, ich traue mich nicht. Ich war ja früher Personalleiterin. Und ich habe immer gedacht, oh Mensch, warum denn bloß? Warum nehmen die Frauen nicht mein Beförderungsangebot an und lieber noch die nächste Fortbildung? Wo jeder Mann sofort sagt, alles klar, mache ich.

Also ist jetzt mal übertrieben dargestellt, aber ich hatte wirklich hohe Quoten in dem Bereich. Und damals, und ich knüpfe an deine Frage von vorhin an, als ich mit 35 war ich noch als Personalleiterin tätig, aber die größere Zeit im HR-Bereich wusste ich nicht von meiner Hochbegabung und habe ich genau dieses Phänomen erlebt, dass die Frauen lieber noch mehr lernen, bevor sie sich den nächsten Karriereschritt tatsächlich zutrauen. Und wir haben für 126 Merkmale keine Zeit heute.

So viele kennt nämlich tatsächlich die Wissenschaft mittlerweile, Merkmale hoher Intelligenz. Und vieles davon erlebe ich im Gespräch mit Frauen, und du hast vorhin nach den Herausforderungen gefragt, immer so im Moment des Aha-Effekts, wie, das ist auch ein Merkmal hoher Intelligenz, zum Beispiel auch vielseitige Interessen zu haben oder sich schwer entscheiden zu können. Oder schnell aufzugeben.

Du hast vorhin die Kinder angesprochen. Also Kinder sind natürlich per se diejenigen, die nicht ganz so schnell aufgeben. Aber wir sehen das immer wieder, sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern, wenn das nicht spätestens beim dritten Mal klappt, und ich war früher Turniertänzerin, also wehe, das hat nicht beim dritten Mal geklappt mit der Figur, dann habe ich die Schuhe in die Ecke geschmissen.

Ja, auch das gehört dazu. Großer Freiheitsdrang. Ganz hohes Maß an Sinnhaftigkeit zu suchen. Ganz großer Wunsch, die eigenen Werte zu leben. Und gerade Kinder, wenn das keinen Sinn macht, dann mache ich das auch nicht. Also wenn ich nicht verstehe, wozu ich die Hausaufgaben machen soll, ja dann komm, geh weg damit, da habe ich gar keinen Bock drauf.

All das können Hinweise sein. Und natürlich noch ein paar mehr. Also ich habe jetzt hier eine Liste mit 24 Merkmalen, mal gucken, wo ich die noch einflechte.

Von der Schule in den Beruf: Unterforderung und Anpassung

Ja, ich sehe schon, du sprichst ja eigentlich Dinge aus dem Alltag an, die tagtäglich begegnen. Ich sage mal, das geht ja dann weiter, du hast eben von Kindern und Schuhen gesprochen, es geht ja dann weiter, Berufsausbildung oder Studium, Berufseinstieg, da werden wahrscheinlich genau diese Dinge auch immer wieder hochkommen. Absolut.

Und was ich besonders traurig finde, nicht nur, weil ich das persönlich erlebt habe, sondern weil ich das in ganz vielen Biografien schon gesehen habe, ist, viele Menschen mit einer hohen Intelligenz, ich gehe ja aber auf die Mädchen und auf die Frauen ein, weil das meine Zielgruppe ist, gehen mit einer hohen Motivation in die Schule, sind sehr aktiv dabei und werden sehr schnell ausgebremst und passen sich an. Sätze wie, nimm mal die Hand nochmal runter, wir warten, bis sich jemand anders meldet. Oder, na jetzt sind auch mal andere dran.

Oder, dann zigmal die gleichen Aufgaben zu bekommen, weil man schon wieder fertig ist. Aber das erzeugt Langeweile, das erzeugt Frustration. Und das, was passiert, und das sehen wir auch, wenn beispielsweise im Job eine Unterforderung ist, ist der Rückzug.

Die Anpassung auf der einen Seite und der Rückzug auf der anderen Seite, der Teil der Anpassung ist. Und gerade hochintelligente Frauen sind ganz häufig davon betroffen, Burnout als Fehldiagnose zu bekommen, weil es eigentlich ein Bore-out ist. Tatsächlich zu wenig kognitiven Impuls zu bekommen und dadurch in eine körperliche Erschöpfung zu gehen, die dann beispielsweise auch falsch behandelt wird.

Also ich höre schon raus, dass es wirklich Unterforderung fasst, im alltäglichen Leben. Man sieht das ja auch oft, dass sich dann da so spezielle Hobbys draus entwickeln. Ja, voll.

Werden da eben viele Bücher gelesen, wahrscheinlich um sowas zu kompetieren. Ja, und auch, ich sage mal so, das eine Thema ist, vielseitige Interessen zu haben. Aber es kann auch schon eine Anpassungsstrategie sein, ganz viele Dinge, ja sozusagen gleichzeitig in der Luft, also ganz viele Dinge zu machen.

Weil dann läuft man ja keine Gefahr, etwas richtig, richtig gut zu machen. Die Angst vor Erfolg ist bei Frauen ganz groß ausgeprägt. Tarnt sich häufig als Angst vor Misserfolg.

Verzetteln, Prokrastination und das Imposter-Selbstkonzept

Genau, also jetzt mal unabhängig davon, dass es auch die Scanner-Persönlichkeit und auch die Scanner-Eigenschaft geht. Aber tatsächlich, dieses Thema Verzetteln ist eine Herausforderung, die viele meiner Kundinnen haben. Innerhalb der vielen Interessen, innerhalb des Tages, innerhalb von To-Do-Listen, schnell von einem Punkt auf den nächsten kommen, zehn Schritte gedanklich schon weiter zu sein und dann die acht, die zwischen meinem ersten und dem zehnten Gedanken lagen, gar nicht umzusetzen.

Und dann so ein Gefühl von Unzulänglichkeit zu haben, bis zu tatsächlich dem Imposter-Selbstkonzept, also wirklich an sich, wirklich tief zu zweifeln, das überhaupt alles gar nicht zu können. Und das ist, ich sag mal so, wenn du das jetzt hörst, dann sind da viele Dinge dabei, die hättest du vermutlich nicht unbedingt mit hoher Intelligenz in Verbindung gebracht, oder? Also ich muss auch gerade so denken, so dieses, was du eben gesagt hast, man fängt viele Dinge an, die kommen dann natürlich nicht alle zum Ende, dann zweifelt man ja wirklich an sich und fängt auch vielleicht an, so Dinge aufzuschieben. Das ist ja wirklich was, was man alltäglich hört, wo man aber nie drauf kommen würde, dass es mit hoher Intelligenz zusammenhängt.

Ja, und was dazu beiträgt, ich greife mal deinen Punkt gerade auf, mit einerseits anfangen, dranbleiben, fertig werden, abschließen, aufschieben, was wir ja immer hören, und das höre ich auch in der Coaching-Bubble in der Berater-Bubble, in der Online-Unternehmerinnen-Bubble, komm doch einfach in die Umsetzung, fang doch einfach mal an, mach doch einfach mal, zerdenk das nicht, und dann am liebsten auch noch mit so einem Zusatz von könnte gut werden. Und das sind alles Sätze, die hört bei mir niemand, außer jetzt, ich gebe sie wieder, weil das, was passiert ist, obwohl diejenigen, die das sagen, das total gut meinen, kann es passieren, und das ist bei den Frauen, die zu mir dann kommen, ganz oft so, wenn das so einfach ist, warum klappt das nicht bei mir? Wenn das für alle funktioniert, dann liegt es ja offensichtlich an mir. Alle kriegen es hin, ist ganz einfach, nur ich schaffe das nicht.

Das heißt, diese Selbstzweifel, die sowieso schon da sind, und ich erkläre auch gleich nochmal, warum, die werden noch stärker dadurch.

Warum Selbstzweifel entstehen: Das anders strukturierte Gehirn

Und an sich selbst zu zweifeln, ist per se erstmal was total Großartiges, weil wir uns immer wieder hinterfragen, finde ich zumindest. Aber wodurch sind die entstanden? Aufgrund der hohen Intelligenz ist das Gehirn schon mal anders strukturiert.

Die Art zu denken ist eine andere. Es ist schneller, es wird mehr gedacht, und es ist eine sogenannte Reizfilterschwäche da. Das heißt, ich kriege mehr Reize, ich denke schneller und ich kann sie schlechter filtern.

Das erzeugt einfach eine andere Art des Denkens. Dadurch fühle ich mich anders als die anderen, auch schon als Kind, so im Vergleich. Irgendwie merke ich, die anderen sind gemeinsam anders, ich bin irgendwie alleine anders.

Und irgendwann entsteht so ein Gefühl von, naja, wenn die alle ähnlich gleich anders sind, und nur ich bin anders, alleine anders, dann bin ich ja falsch. Und es gibt sogar in der Literatur den Begriff des Alien-Gefühls, der geprägt worden ist. Das heißt, das ist schon mal so eine Dimension, wenn ich mich wirklich fühle, als wäre ich hier auf der Erde falsch, dann ist es total logisch, dass hohe Selbstzweifel entstehen.

Und dann bin ich weit entfernt davon, mir auch noch vorzustellen, es könnte vielleicht daran liegen, dass ich intelligenter als der Durchschnitt bin. Und kleiner Disclaimer an dieser Stelle, mir ist komplett egal, was für ein IQ ein Mensch hat. Mir geht es darum zu verstehen, dass wir auf unterschiedliche Bedürfnisse und auf unterschiedliche Individuen eingehen sollten, so ist meine Meinung.

Also das Individuum ist für mich keine Gefahr des Kollektivs oder der Gesellschaft, ganz im Gegenteil, wenn wir uns alle gesehen fühlen, fühlen wir uns einfach alle gesehen, das halte ich für was ziemlich Gutes. Aber dass wir da einfach sehen, dass es Unterschiede gibt, deswegen benutze ich auch Begriffe wie normal nicht, sondern in der Regel arbeite ich mit Durchschnitt, unterdurchschnittlich, überdurchschnittlich und das dann auch nur in so einem sprachlich-statistischen Framing, ohne abzuwerten.

Empfehlung: Der Merkmals-Check als erster Schritt

Wir kommen schon so langsam zum Ende. Du hast jetzt viele Merkmale angesprochen, ich denke mal, dass viele Zuschauerinnen sich auch da wieder erkannt haben oder vielleicht ihre Kinder, Enkelkinder, Schwestern, Bekannten. Was wäre so denn für dich jetzt so die Empfehlung, was könnte man vielleicht am Anfang mal machen, um sich dem Thema auch zu nähern, um zu gucken, habe ich eine hohe Intelligenz, bin ich deshalb manchmal so und so unterwegs und hast du da so Empfehlungen, was wir mal vielleicht auch mit dir zusammen machen?

Ja, also mal unabhängig von den Merkmalen, die wir angesprochen haben, ist sozusagen nochmal mein Tipp auch zu hören, was sagen eigentlich andere über mich und es ist auch wichtig, dass man weiß, dass das andere über mich sagen, dass das nichts ist, was ich selber denke, sondern und wenn du, die du jetzt hier zuhörst, zum Beispiel Dinge hörst wie, dass du kompliziert bist, zu schnell bist, dass du alles zerdenkst, dass du sprunghaft bist, dass das anstrengend mit dir ist, dann wäre tatsächlich meine Empfehlung und Bettina, das ist das, was ich dir ja auch zur Verfügung stelle, sich meinen Merkmals-Check anzugucken. Da sind alle 126 Merkmale, die die Wissenschaft kennt, drin.

Da sollte Frau sich so 20 Minuten für Zeit nehmen, um den Fragebogen mal durchzuklicken. Das ist so im Quizformat angelegt, so Selbsteinschätzung und alle bekommen dann auch, die das machen, die komplette Liste als PDF, sodass die auch hinterher damit weiterarbeiten können. Ich kann dann hinterher auch in den Dialog gehen, zum Beispiel mal den Partner zu fragen, sag mal, wie siehst du eigentlich diese Eigenschaft bei mir? Ist dir das schon mal aufgefallen? Oder, du hast es vorhin schon angesprochen, wird der Liste auch mal so ein bisschen auf die Kinder schielen, dass man vielleicht so sieht, oh Mensch, ja, das sehe ich auch, das sehe ich auch, das sehe ich auch und da gibt’s dann auch Einordnungen über IQ, über Intelligenz, über Testung, über Konditionierung, wie das alles überhaupt entstanden ist, dass wir das denken, was wir denken.

Also das ist richtig cool. Alle, die sich trauen, unbedingt sofort machen, weil und die Hürde erlebe ich ganz häufig, es ändert sich nichts mit der Zahl, die am Ende rauskommt, also aus diesem Check, das ist ja eine Selbsteinschätzung und trotzdem zeigt sie eine Tendenz auf. Genau.

Wenn jemand schon getestet ist, das könnte ja auch sein, dass wir ZuschauerInnen im Raum haben, die schon getestet sind, dann ist es auch interessant, weil mit den Merkmalen beschäftigen wir uns so selten. Eine Zahl ist nur eine Zahl und wir wissen zum Beispiel auch, dass die Herausforderungen, über die wir heute gesprochen haben, das ist mir nochmal ganz wichtig an dieser Stelle zu sagen, die fangen natürlich nicht mit, ich sag mal, dem statistischen Strich 130 an, wo die Hochbegabung in Deutschland beginnt, sondern schon viel früher. Das heißt, alle, die nicht getestet sind oder weniger, also im Bereich von 115 bis 130 haben, die sind alle schon hochintelligent.

Das heißt, wir sprechen auch nicht von 2% nur der Hochbegabten, die diese Herausforderungen treffen, sondern von insgesamt 15% in der Bevölkerung. Und das jetzt mal so auch gedanklich im Umfeld nochmal abzuzählen, 15 von 100, da fallen mir vielleicht mehr ein als 2 von 100. Das ist ganz ganz wichtig zu wissen, weil es halt nicht so selten ist, dass diese Herausforderungen auftreten aufgrund der hohen Intelligenz.

Genau, also Merkmals-Check machen kann ich auf jeden Fall nur empfehlen von Herzen. Wer so ein bisschen sanfter einsteigen will und erstmal ein bisschen gucken will, was ich mache, dem empfehle ich natürlich mein Newsletter. Ja.

Ja, da werden wir die Links direkt hier unter dem Video reinstellen, dass man da ganz schnell klicken kann und ganz schnell in deiner Welt, so rum wollte ich sagen. Ja, mega gut. Also da einfach auch mal den Merkmals-Check vielleicht nochmal ausprobieren, spielerisch, vielleicht nicht zu große Erwartungen haben.

Du hast ja eben auch gesagt, dass die Hürde eigentlich ist, dass man nicht anfängt, ihn zu machen. Einfach mal ausprobieren und gucken, was da überhaupt für Fragen gestellt werden. Das ist ja auch mal ganz spannend.

Den Merkmals-Check, den verlinken wir hier und natürlich auch dein Newsletter, deine Website, dass man dich da finden kann online und dann, wenn man möchte, auch Kontakt mit dir aufnehmen und dann mal schauen, wie kann die Reise weitergehen. Ja, da sage ich vielen, vielen Dank. Sehr gerne.

Erblichkeit: Hochintelligenz in der Familie

Das war sehr interessant. Ich wusste auch gar nicht, dass es so viele betrifft. Du hast eben gesagt, dass man nicht erst die oberen zwei Prozent sind davon betroffen.

Das tun wir ja teilweise oder oft auch schon vorher auftreten. Das ist auch nochmal der Appell, gerade so Kinder, Enkelkinder, Familie, Bekanntenkreis und man da vielleicht auch mal die Merkmale beobachtet, einfach mal drauf schauen. Und du hast es gerade noch mit der Familienstruktur gesagt.

Es ist ein Erbfaktor. Liebe Frauen, die ihr das hier seht, es ist erblich und wir wissen, dass es gleich verteilt wird. Das heißt, die Chance, dass ihr es weitergegeben habt, liegt bei 50 Prozent. Und Bettina, alle, die in ihrer Biografie Menschen haben, über die gesagt wurde, ja, der Opa, das war auch so zwischen Genie und Wahnsinn. Da sollte man hellhörig werden. Und wenn man schon eigene, leibliche, hochintelligent getestete Kinder hat, also wie gesagt, ab 115, nicht erst ab 130, dann auch super hellhörig werden.

Frauen unterschätzen ganz häufig, dass sie die Intelligenz weitergegeben haben. Ich höre ganz häufig, das haben sie vom Vater. Machen wir auch dieses Interview um ein bisschen mehr die Frauen zu stärken.

Genau. Und drauf zu bringen, mal hinzuschauen. Dann sage ich vielen, vielen Dank.

Danke, dass du hier dabei bist. Sehr gerne.

Schlussimpuls: Leben gestalten statt nur managen

Zum Schluss frage ich immer nach so einem letzten Impuls oder Inspiration. Hast du da gerade noch was, was du uns mitgeben möchtest? Einen. Einen zum Schluss, sozusagen. Ja.

Die Frauen in meinen Räumen fangen durch die Arbeit an, ihr Leben zu gestalten, statt es nur zu managen. Deswegen ist meine Frage, wer würdest du sein, wenn du dein Leben so gestalten würdest, wie du es gerne leben wollen würdest? Weil was uns häufig davon abhält, sind nicht die Umstände, sondern das, was wir über uns, über unsere Identität denken. Und wenn wir dem auf die Schliche kommen und das dann verändern, das ist der Moment, wo die Magie beginnt, obwohl es eigentlich keine Zauberei ist.

Schlussimpuls. Auch dafür vielen Dank und schön, dass du wieder dabei bist. Danke dir. Danke dir.

Audiotranskript erstellt mit Turboscribe.ai.

Mein Name ist Miriam

Ich begleite Frauen dabei ihre eigenen Themen in die Umsetzung zu bringen – egal, wie schwer es erscheint.

Meine mosa·IQ Erfolgsformel:

Mindset(arbeit) + LifeDesign + Management = Umsetzungserfolg

Wir lösen gedankliche Blockaden, entwickeln einen Lebensentwurf, der richtig Freude bereitet und setzen dann das Management drauf, was dafür hilfreich ist.

Die Gemeinsamkeit aller Frauen ist einfach: sie denken schnell, viel und meistens in komplexen Zusammenhängen. Sie sind überdurchschnittlich intelligent – unabhängig davon, ob sie es schon wissen oder nicht. 

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